Samstag, 27. Februar 2016

Sonntag, 28. Februar: Das Fazit nach drei Wochen Mexiko mit Kleinkind

War ja klar: Reiseamsel und Amselvater liegen selig in ihren Betten und schlafen - völlig unberührt vom Jetlag. Und nur ich bin hellwach. Zeit also, ein Resümee zu ziehen. Wie war Mexiko denn jetzt eigentlich? Und: Ist es als Reiseland für junge Familien geeignet?

Als erstes Mal: Keine meiner schlimmen Befürchtungen, die mir im Vorfeld durch den Kopf gegeistert sind, hat sich bestätigt. Zumindest nach dem aktuellen Stand der Dinge hat niemand irgendwelche bösen Tropenkrankheiten mitgebracht. Die Zahl der Mückenstiche an unserem Körper - Grundübel diverser Krankheiten - hielten sich sehr in Grenzen. Und das ohne hysterischen Moskitoschutz. Lediglich das Bett der Reiseamsel hatte immer ein Moskitonetz und abends haben wir (meistens) lange Hosen getragen. Wenigstens das Kind.

Von Montezumas Rache blieben wir ebenfalls verschont und auch hier waren wir nicht besonders vorsichtig, haben Margharitas mit Eis getrunken und frisch aufgeschnittene Mangos vom Straßenverkäufer verzehrt.

Von giftigem Getier keine Spur. Weder Schlange noch Spinne noch Skorpion (nur einen toten haben wir gesichert, der war zugegebenermaßen imposant. Aber tot). Nur Leguane, Nasenbären, Baumbeutelratten, Rochen, Straßenköter, Geckos, bunte Fische, viele Vögel und Krebse.

Keine Polizei, die bestochen werden will. Keine Militärs, die den Strand bewachen. Sondern mal ne Straßenkontrolle der Polizei, die nach 60 Sekunden wieder vorbei war und nichts gekostet hat. Ein paar bewaffnete Securities an den Mautstellen der Autobahn. Und sonst nur Mariachi-Bands, die für das Spielen des Lieblingsliedes 100 Pesos verlangen (umgerechnet rund fünf Euro, was echt viel ist und wir nicht bereit zu zahlen waren).

Statt dessen: Tiefenentspannte Menschen, die freundlich sind, ohne aufdringlich zu sein. Die sich freuen, wenn man sich für ihr Land interessiert und es honorieren, wenn man ein paar Worte Spanisch mit ihren wechselt. Spannende Altertümer, wundervolle Strände, weite Landschaften.

Uns hat Mexiko gut gefallen. Sehr gut sogar. Auch wenn unsere Herzen nicht so sehr in Liebe entbrannt sind, wie für Neuseeland oder auch Patagonien.

Woran das liegt? Wie das so ist mit der Liebe: Wir wissen es nicht ganz genau.

Fest steht aber: Mexiko lässt sich mit Kleinkind wunderbar bereisen. Ein Mietwagen lohnt sich dann. Und vor allem: Die Konzentration auf einen Teil des Landes. Denn die Entfernungen sind sehr, sehr weit. Yucatán war da perfekt für uns alle: Das Meer und der feine, weiße Sand war nah, der Urlaub dank verschiedener Stops, die alle nicht zu weit auseinander lagen, abwechslungsreich. Und auch Zweijährige haben am Erklettern und Erkunden von Pyramiden Spaß. Nur die Cenotes mit ihrem unterirdischen Schwimmvergnügen waren maximal geduldet. Einfach, weil das Wasser zu kalt war.

Die Nähe zu den Vereinigten Staaten macht sich in Mexiko in jedem Supermarkt bemerkbar. Babynahrung und Windeln gibt es überall, in den Restaurants stehen Hochstühle und Köche parat, die schnell mal ein paar Pommes oder ähnliches zaubern, wenn der Hunger sehr groß ist. Die Autovermietungen verleihen auch Kindersitze und die Kleinen zahlen nirgendwo.

Glücklich waren wir über die Entscheidung, das Reisebett samt Moskitonetz für die kleine Amsel mitzunehmen. Ist ein Gepäckstück mehr, aber so hatte die Tochter immer ihr eigenes Bett, egal wo wir waren und das hat ihr Sicherheit und Heimat vermittelt und findet in jedem noch so kleinen Hotelzimmer Platz. Unerlässlich auch mal wieder das UV-Shirt von Hyphen, der Sonnenhut der gleichen Marke und eine Sonnenbrille, die vor allem die Kinderaugen vor dem wehenden Sand am Strand beschützt haben. Und natürlich für den Coolnessfaktor auf den Bildern sorgte.

Die Entscheidung, die teure Kamera daheim gelassen zu haben und nur auf die Dienste der handlichen Digitalkamera zurückgegriffen zu haben, bereue ich ein bisschen. Die Entscheidung hatte ich aus Angst vor Diebstahl und aus Angst vor Sand im teuren Gerät gefällt. Wohl nicht ganz zu unrecht. Und so habe ich wahrscheinlich ruhiger geschlafen. Und muss dafür auf ein paar schöne Detailaufnahmen verzichten. Allerdings ist es ja doch wichtiger, ein Land mit den Augen und nicht immer durch eine Kameralinse zu sehen.

Mein persönliches Fazit also: Yucatán ist perfekt für einen entspannten Urlaub mit Kleinkind, bietet gute Abwechslung für alle Beteiligten und ist dank hervorragender Infrastruktur perfekt und einfach zu bereisen und trotz der vielen Amerikaner dort gibt es schöne, ruhige Ecken und leere Strände, wenn man bereit ist, sie zu suchen. Leider ist es sehr, sehr teuer. An manchen Stellen weniger als an anderen (teuer wird's vor allem am Meer), aber Low-Budget-Urlaub geht dort nirgendwo.


Mittwoch, 24. Februar 2016

Mittwoch, 24. Februar: Der Rochenjäger von Tulum

Es könnte fast langweilig werden: Das Meer türkis, die Sonne heiß, der Sand strahlend weiß. Doch heute hat sich das Leben des Amselmannes verändert, denn er ist beim Schnorcheln einem imposanten Rochen begegnet, der ihn ein Stück begleitet hat. Beweisbilder gibt es nicht, also müssen wir alle anderen das glauben. Aber so verzaubert, wie der Amselmann heute beim Essen saß, ist das Erlebnis wirklich glaubwürdig.

Das Amselkind mutiert ebenfalls zur Wasserratte und kann vom warmen Meer und den Wellen nicht genug bekommen. Und abends tanzt sie jedesmal aufs Neue zu den Klängen der Straßenmusiker und Mariachi-Bands.

Tulum ist eine eigenartige Mischung aus Hippiestädtchen und Kommerz. Fast nur Amerikaner hier, die meisten sehr alternativ. Typ Aussteiger. Am Strand dagegen gibt es sowas wie Hängematten unter Palmen kaum. Da regieren die Schirmverleiher und Parkplatzwächter.

Gerade gab es mal wieder einen abendlichen Wolkenguss. Aber morgen soll das Wetter wieder toll sein und wir werden vor unserer Abreise nach Puerto Morelos einen letzten Strandtag einlegen. So gut gefallen uns die karibischen Wellen, dass wir auf jegliches Zusatzprogramm verzichten. Keine Cenotes mehr, keine Dschungelwanderung. Selbst die Pyramiden von Tulum bewundern wir nur von Weitem. Aber wer braucht alte Steine, wenn er bunte Fischschwärme sieht und Freundschaft mit einem Rochen schließen kann?

Montag, 22. Februar 2016

Montag, 22. Februar: Bilderbuchbadetag in Tulum

Die Reiseführer haben nicht gelogen: Die Strände von Tulum stellen alle anderen in den Schatten. Nirgendwo ist der Sand weißer und das Meer türkisfarbener. Inzwischen ist das Wasser so warm, dass es draußen im Schatten kälter ist.

Und wir haben heute nach einem langen, amerikanischen Frühstück mit Pancakes und Müsli und Eiern und Kaffee einen richtigen Strandtag eingelegt. Dazu sind wir an den Playa Paraiso gefahren, haben uns für wenig Geld Schirmchen und Bett (!) gemietet und haben Sandlöcher gegraben und sind geschnorchelt. Diese dicken Luftmatratzen sind der Hit und die kleine Reiseamsel hat darauf im Schatten einer Palme ein wunderbares Nickerchen gemacht.

Am Abend hat uns dann ein tropischer Regen überrascht, den wir glücklicherweise überdacht beim Verspeisen einer großen Platte mit Meeresfrüchten erlebt haben. Binnen weniger Minuten standen die unebenen Straßen knöcheltief voll Wasser. Auch ein Erlebnis.

Sonntag, 21. Februar 2016

Sonntag, 21. Februar: Zeitverschiebung und Partystimmung in Tulum

Wir sind zurück in Tulum. Eigentlich waren wir hier noch gar nicht - wir sind auf dem Weg zu Sol Caribe ja nur durch gefahren. Aber es fühlt sich wie eine Rückkehr an.

Tulum ist laut, lebendig und touristisch und während ich diese Zeilen schreibe, ist der Amselpspa Bier und Margharitas trinkend in einer Bar hängengeblieben. Aber die Reiseamsel musste ins Bett, nachdem sie die Mariachi-Bands mit ihren Tänzen beglückt hat. Also sind wir Mädels vor gegangen und der Amselpapa lernt gerade Patrick und Nicole aus Berlin kennen, die sich zu uns an den Tisch gesetzt haben.
Die Reiseamsel wird hier jeden Tag schöner und größer und alle Sommerhosen sind schon viel zu kurz - da wird sich Freundin Lotte in Deutschland freuen. Gestern hat die Reiseamsel immerhin ein echt mexikanisches Kleid bekommen. Wir haben sogar gehandelt. Wenn auch nicht mit dem Geschick des Amselonkels. Aber immerhin. Und Schlüppis haben wir gekauft, die zu groß sind. Dafür aber Glitzer im Bündchen gaben. Gerade sehr gefragr. Die Windeln hier werden immer ungeliebter. Der kommende Sommer wird wohl die Windellosigkeit bringen...

Während dessen fangen Amselmama und Amselpapa langsam an, sich in Mexiko zu verlieben. Es hat ein bisschen gedauert: Erst war der Jetlag anstrengend, dann schwamm zu viel Plastikmüll im Meer, der die Stimmung trübte. Vielleicht ist auch einfach nur die Behauptung wahr, dass erst nach zwei Wochen Entspannung einsetzt. Oder wir haben in den ersten Wochen zu wenige Margharitas getrunken. Was definitiv der Fall war...

Heute hat uns nicht nur ein tolles Abendessen sondern vor allem Cobá die Stimmung versüßt. Mal wieder Ruinen. Diesmal aber ganz einsam mitten im Urwald. Es war ein Spaziergang mitten im Dschungel. Mit Lianen und heißer Schwüle, mit einer Kulisse, die an Indiana Jones erinnert hat. Wunderschön. Echt. Pur und sehr lebendig.



Uns geht es gut hier - auch wenn unsere Unterkunft in Tulum den Charme einer Mönchszelle hat. Und nicht mit dem Innenhof von Casa Hipil in Valladolid oder der Meeresbrandung von Sol Caribe oder der Freundlichkeit des Buenos Dias Guesthouse in Puerto Morelos mithalten kann. Und klar: Irgendjemand muss die Reiseamsel ins Bett bringen und darf nicht mit den anderen Party machen. Aber ob das schlimm ist, sei dahin gestellt. Die kleine Amsel ist es wunderbarer Reisevogel und acht so vieles möglich - da ist ich ein Abend alleine auf den Treppenstufen vor ihrem Zimmer ist einem Buch und ein paar Oliven völlig in Ordnung. Einziges Problem: Wie kommt der betrunkene Amselmann am späten Abend in sein Bett? Denn bis dahin gibt es eine abgesperrte Gartentür, eine lange Treppe, eine weitere Tür ne eine Zimmertür zu durchbrechen. Und alle sind abgesperrt. Und langsam wird die Amselmama müde und will Schafen gehen. Und einen Blumentopf gibt es nicht, unter dem man den Schlüssel verstecken kann... 

Am Ende noch eine der großen Verwunderungen des heutigen Tages: Seit vier Tagen fragen wir uns, warum alle unsere Uhren eine andere Zeit anzeigen: Autouhr, Handy-Zeit, selbst das iPad macht sein eigenes Ding. Endlich haben wir heute die Lösung gefunden: Die Halbinsel Yucatán besteht aus drei Bundestaaten: Quintana Roo (wo auch Cancún und Tulum liegen), Campeche (da sind wir gar nicht) und Yucatán (da waren wir kurz mal in Valladolid). In Quintana Roo allerdings gehen die Uhren anders. Da ist es eine Stunde später. Da wir uns also die vergangenen Tage mal in Quintana Roo und mal in Yucatán aufgehalten haben, hatten wir zeitlich ein fröhliches Durcheinander. Das sich erst heute geklärt hat...

Update: Der Amselmann ist gut nach Hause gekommen. Beschwingt ist er über das Tor geklettert und der Rest war dann ein Kinderspiel. Und die Kopfschmerzen halten sich auch in Grenzen.

Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Februar: Staub und Hitze in Chichén Itzá

Heute dann also die Pyramiden von Chichén Itzá - sie gehören zu den sieben Weltwundern der Neuzeit und sind der Grund, warum wir uns überhaupt nach Valladolid aufgemacht haben. Brav sind wir einigermaßen früh aufgestanden, um den Touri-Massen (10.000 Menschen am Tag besuchen die Ruinen) und der Hitze zu entgehen. Hat auch einigermaßen geklappt. Um eins waren wir zurück im Hotel und jetzt erholen wir uns von den Eindrücken und waschen uns im Hotelpool den Staub vom Körper.

Wir waren ja schon von Teotihuacán beeindruckt. Aber Chichén Itzá übertrifft das nochmal. Auch, wenn man auf due Pyramiden leider nicht hoch darf. Vielleicht sind es die gut erhaltenen oder zumindest gut rekonstruierten Bauten und Tempel. Vielleicht ist es die Schönheit der Anlage. Vielleicht sind es auch die schauerlichen Geschichten. Denn die Tolteken und Mayas haben zu jeder Gelegenheit Menschen geopfert. Teilweise mussten es noch zuckende Menschenherzen sein.
Wir haben jedenfalls die Augen zu gemacht und weder die anderen Leute noch die Souvenirverkäufer beachtet und uns ganz dem Zauber von Chichén Itzá hingegeben.


Den gestrigen Nachmittag haben wir in einer Cenote verbracht. Eine Cenote ist ein Wasserloch. Klingt unspektakulär, aber: Die gesamte Halbinsel Yucatáns ist unterhöhlt. Der Kalkboden lässt Wasser sofort versickern. Also bilden sich Flüsse und Seen höhlenartig unterirdisch. Jn diese Höhlen steigt man auf engen Treppen hinab. Und lässt sich dann in das kühle Wasser gleiten. Sehr erfrischend!

Der Reiseamsel war nach kurzer Zeit das Wasser zu kalt. Also hat sie die Fledermäuse an der Höhlendecke und die Fische im Wasser beobachtet und dabei Schokokekse gefuttert. Und wir sind geschnorchelt. Leider gibt es kein vernünftiges Bild, weil es sehr dämmerig dort unten ist. Licht kommt nur durch ein kleines Loch in der Decke. Aber die Stimmung darin mit den Stalaktiten ist magisch.


Abends gab es in einem kleinen Straßenimbiss Tamales für uns - ganz authentisches Essen: Maismehlteig gefüllt mit Fleisch, Ei und Gemüse, im Bananenblatt geschmort. Die Reiseamsel hst Freundschaft mit einer Katze geschlossen und im Innenhof des Hotels haben wir dann später den Tag mit einem Glas Wein ausklingen lassen. Glückseligkeit auf mexikanisch.

Freitag, 19. Februar 2016

Freitag, 19. Februar: Stadtbummel und mexikanische Kunst

Nach dem Frühstück dann die erste Stadtbesichtigung. Valladolid ist übersichtlich, beschaulich und hat ein tolles Schmuckstück, das Casa de los Venados. Ein stinkreicher US-Amerikaner lebt dort und zeigt einmal am Tag in seinen Privaträumen seine riesige Sammlung an mexikanischer Volkskunst. Das ist ein Fest für die Augen: Bunt, lustig und wunderschön.
 

Mit diesem Palast kann unsere Unterkunft nicht mithalten. Dafür ist sie genauso nah am Zentrum. Und im Innenhof werden wir gleich unsere Siesta halten, während die Reiseamsel ihren Mittagsschlaf hält. Sehr mexikanisch unser Leben hier.

Die Reiseamsel ist übrigens verrückt nach mexikanischem Essen: Fleisch findet sie sowieso gut und die Meeresfrüchte am Strand sind auch nach ihrem Geschmack. Gestern hat sie auch Tortillas, die Maisfladen gegessen. Und aus Versehen etwas scharfe Sauce probiert... Und überlebt.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Donnerstag, 18. Februar: Valladolid oder Mexiko hat uns wieder

Wir sind zurück im mexikanischen Leben. Nach fünf Tagen mitten im Urwald sind wir in Valladolid angekommen. Eine bezaubernde, bunte kleine Stadt, die wir morgen genauer besichtigen werden. Heute hat es nur noch für ein paar Schritte zum Abendessen gereicht. Die Anreise war einfach zu anstrengend. Schließlich kamen wir aus dem Urwald.
Der Reihe nach: Vor fünf Tagen sind wir von Puerto Morelos Richtung Tulum aufgebrochen. Das sind zwei Stunden gemütliche Fahrt, keine große Sache. Von Tulum ging es dann weiter nach Sian Ka'an, ein Naturreservat südlich von Tulum. Einfach nur eine Landzunge, maximal ein paar hundert Meter breit. Manchmal viel weniger. Man fährt direkt durch den Dschungel, auf der Straße sitzen Leguane und Nasenbären. Wildromantisch.

Zumindest bis zu dem Moment (ungefähr nach einer Dreiviertelstunde) wenn die Straße über eine Brücke führt und danach nur noch eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern ist. Ach was sage ich: Schlaggräben! Heute beim Zurückfahren waren die rund fünf Meter langen und pistenbreiten Löcher nach einem tropischen Regenguss randvoll mit Wasser und als wir mit unserem Jeep (!) durchfuhren, platschte das Wasser bis an unseren Unterboden. Da wurde aus der Romantik dann doch Abenteuer und Anstrengung.

Doch nach fast zwei Stunden Fahrt (für 20 Kilometer) waren wir am Ziel: Sol Caribe. Weiter ab vom Schuss geht nicht. Gemütlicher, freundlicher und schöner auch kaum. Karibischer Meeresblick vom Bett aus, riesige Zimmer, riesige Betten, tolles Essen, weißer Sand, noch bessere Margharitas, Sonne, Wellen und ein Wind, der die Mücken vertreibt. Und kein Internet. Also auch kein Blogeintrag. Aber viel haben wir auch nicht gemacht außer baden, Sandburgen bauen, lesen, spielen, essen, schlafen und in der Sonne faulenzen. Die Reiseamsel hat Freundschaft mit dem doppelt so alten Pablo geschlossen und wir haben uns darüber gefreut, das alle anderen wenigen Gäste auch einfach nur Ruhe haben wollten, die Abgeschiedenheit und Alternativlosigkeit geschätzt haben.

Morgen dann mehr aus Valladolid, wo wir im bezaubernden Casa Hipil ganz nah des Zentrums untergekommen sind. Traveller-Chic, aber immerhin mit Mini-Swimmingpool im Innenhof, dazu ruhig und sauber und hübsch. Definitiv eine gute Wahl.